GFM-Rommel-Kaserne


Direkt zum Seiteninhalt

GFM Rommel wer war er?

Geschichte

Streit um Rommel-Film!




Wer war der Wüstenfuchs wirklich?



Ein Fernsehfilm mit Ulrich Turkur als Erwin Rommel, über Hitlers berühmtesten Soldaten, Generalfeldmarschall Erwin Rommel, beschädigt das Andenken des heldenhaften „Wüstenfuchses“, glaubt dessen Familie.

Dieser Film wird derzeit in Frankreich gedreht, verunglimpfe Rommel „aufreißerisch“ als Hitlers „Günstling, Emporkömmling und Nazi-Verbrecher“, schrieb dessen Sohn Manfred mit seiner Ehefrau in einem Brief an den Sender.

Viele versuchten den „Mythos Rommel“ zu erklären!


Aber wer war Erwin Rommel wirklich?


Geboren 1891 in Heidenheim (Baden-Württemberg), Militärausbildung.

Fronteinsatz im 1. Weltkrieg, verwundet, Orden „Pour le Mérite“.

Ab 1933 zunächst Verehrer Hitlers.

Rommel hofft auf ein Wiedererstarken Deutschlands und der Wehrmacht.

Skeptisch beäugt von der adeligen Spitze der Wehrmacht steigt Rommel zum Generalmajor auf, wird Chef vom Begleitkommando und vom Führerhauptquartier Hitlers.

1941 bekommt Rommel den Oberbefehl über das deutsche Afrikakorps und der „Panzergruppe Afrika“.

Seine Eroberungen (Tobruk, El Alamein) bringen ihm den Ehrennamen „Wüstenfuchs“ ein – auch unter seinen Gegnern des britischen Afrika-Heers.

Noch im Sommer 1942 lässt sich Rommel im Berliner Sportpalast von Hitlers als Kriegsheld vorführen.

Doch die Kriegswende läutet den Bruch mit dem „Führer“ ein.

Bevor die Briten das ägyptische El Alamein erobern (Herbst 1942), zieht sich Rommel mit seiner Armee zurück.

Er ignoriert damit Hitlers „Sieg oder Tod!“-Befehl.

Rommel wird 1943 nach Italien, dann an die Atlantikküste versetzt, wo die Invasion der Alliierten droht.

Hitlers immer sinnlosere Befehle lassen Rommel verzweifeln.



Dennoch schließt er sich den Attentätern vom 20. Juli 1944 nicht an.

Wegen einer schweren Verwundung (Fliegerangriff) zieht er sich in sein Haus in Ulm zurück.

Nach dem Hitler-Attentat wird er als angeblicher Mittäter beschuldigt.

Um einem Prozess vor dem „Volksgerichtshof“ und der drohenden Exekution zu entgehen, schluckt Rommel eine Zyankalikapsel, als er die Anschuldigung erfährt.



Als „Kriegsheld“ bekommt er ein Staatsbegräbnis.






War Rommel nun Widerstandskämpfer oder glühender Nazi?

Weder noch, sagt der Produzent des Films „Rommel“.

Die Kritik der Rommel-Familie versteht er nicht.

Der Regiseur:

„Das Drehbuch ist alles andere als reißerisch.

Der Film zeigt Rommels Zwiespalt zwischen der Verstrickung in das 3. Reich und seinem wachsenden Widerstand gegen Hitlers Marsch in den Untergang.“


Wir meinen:
SEHENSWERT und nicht VERUNGLIMPFEND!


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü