GFM-Rommel-Kaserne


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StÜbPl Stapel

Übungsplätze

Im Norden der GFM-Rommel-Kaserne liegt der ca. 550 ha große Standortübungsplatz Stapel.




Nördlich von Augustdorf entstand 1937 der Truppenübungsplatz mit der damaligen Bezeichnung "Stapelager Senne".

Er hatte zunächst eine Größe von 400 Hektar.



Genutzt wurde er zuerst von der Luftwaffe, und zwar als Bombenabwurfplatz (Handabwürfe) und für Schießübungen mit dem Bord-MG.

Der Teutoburger Wald diente hierbei als Kugelfang.

1944 benötigte die Luftwaffe den Platz nicht mehr.

Er wurde dann dem Truppenübungsplatz Senne zugeschlagen.

Zwei Infanterie-Schießbahnen wurden angelegt und bis Kriegsende (in Augustdorf: Ostern 1945) ständig genutzt.

Nach dem Krieg nutzten zuerst Amerikaner und dann Briten die beiden Übungsplätze.

Den Übungsplatz in der "Stapelager Senne" dehnten die Briten 1948 auf fast 1.000 ha aus.

Sie nannten ihn "Orne".

Er wurde bis 1958 als Schießplatz für Panzer, Infanterie und Artillerie genutzt.

Die "Stapelager Senne" glich zeitweise einer Mondlandschaft.


Die Belastungen für die Augustdorfer Bürgerinnen und Bürger waren beträchtlich.

1957 zog die Bundeswehr in das ehemalige Nordlager ein.

1958 wurde der Standortübungsplatz auf rd. 470 ha erheblich verkleinert und in "Stapel" umbenannt.

Ab diesem Jahr wurde nicht mehr scharf geschossen.

Der Standortübungsplatz "Stapel" wurde der britischen Garnison in Detmold zugeordnet.

Die Bundeswehr erhielt ein Mitbenutzungsrecht.





Erst 1974 bekam die Bundeswehr ein eigenes Übungsgelände von etwa 80 ha im Bereich "Schapeler Hof".




In den Hochphasen des Kalten Krieges litten die Bewohner der Senne unter dem Lärm der Ausbildungs- und Übungstätigkeiten auf den beiden militärischen Plätzen.

Ab 1989 entspannte sich die Situation erheblich.

Viele Augustdorfer nehmen den Schießbetrieb nicht mehr wahr.

Er ist auch nicht täglich zu hören.

Verwaltet wird der Standortübungsplatz "Stapel" noch heute von den britischen Streitkräften in Paderborn.

An der britischen Zuständigkeit für den Stapel hat auch der Abzug der Briten aus Detmold im Jahr 1995 nichts geändert.

Die Bundeswehr in Augustdorf kann die Übungsplätze vor ihrer Haustür nachwievor nur nach Genehmigung (4 Wochen Vorlaufzeit) durch die Briten nutzen.

Zentraler Ansprechpartner für alle Belange rund um die militärischen Übungsflächen ist der

Britische Verbindungsoffizier
Postfach 24 14
33054 Paderborn
Telefon: (0 52 51) 28 25 78 oder 10 13 42
Telefax: (0 52 51) 10 17 70
E-Mail: slo.paderborn@bfgnet.de



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